Die Desiderata aus der alten St.Pauls Kathedrale von Baltimore

““frau mit blauen haaren” 24x34cm 270g/m2

7/2009

kugelschreiber u.

aquarellstifte trocken

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““frau mit blauen haaren” 24x34cm 270g/m2

7/2009

kugelschreiber u.

aquarellstifte trocken

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“kirschen” - 24 x34 cm

270 g/m2 -Papier kugelschreiber u. aquarellstifte trocken 07/2009

handsigniertes Original

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“sonnenblumen an alten ästen” 24x34 cm 270 g/m2 kugelschreiber u. aquarellstifte trocken 07/2009

handsigniertes Original

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“frau sein” 24x34 cm

270g/m2

aquarelllstifte trocken

07/2009

handsigniertes Original

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tulpen orangegelb

09/2009

50 x70, öl auf leinwand

-bereits vergeben-

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Tulpen rotorange

oval 24 cm

öl auf leinwand

09/2009

- bereits vergeben -

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desiderata

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Desiderata

(aus der alten St. Pauls-Kirche, Baltimore v. 1692)

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk,

den die Stille bergen kann. Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich,

in freundlicher Beziehung zu allen Menschen.

Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen ruhig zu,

auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.

Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist.

Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden

und dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben,

der größer oder geringer als du. Freue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner Pläne. Bleibe weiter an deinem eigenen Weg interessiert,

wie bescheiden auch immer. Er ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.

In deinen geschäftlichen Angelegenheiten lasse Vorsicht walten;

denn die Welt ist voller Betrug. Aber nichts soll dich blind machen gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit.

Viele Mensche ringen um hohe Ideale; und überall ist das Leben voll Heldentum.

Sei du selbst, vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung, noch sei zynisch,

was die Liebe betrifft; denn auch im Augenblick aller Dürre und Enttäuschung

ist sie doch immerwährend wie Gras.

Ertrage freundlich gelassen den Ratschluß der Jahre, gib die Dinge der Jugend

mit Grazie auf. Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich

im plötzlich hereinbrechenden Unglück schütze. Aber erschöpfe dich nicht mit Phantasien.

Viele Ängste kommen aus Ermüdung und Einsamkeit. Neben einer heilsamen Selbstdisziplin sei freundlich mit dir selbst. Du bist Kind Gottes genauso, wie die Bäume und Sterne; du hast ein Recht hier zu sein. Und, ob es dir bewusst ist oder nicht, es besteht kein Zweifel, das Universum entfaltet sich, wie vorgesehen.

Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch immer

von ihm hast.

Was auch immer deine Arbeit und dein Sehnen ist, erhalte dir den Frieden

mit deiner Seele in der lärmenden Wirrnis des Lebens.

Mit all der Schande, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen

ist es dennoch eine schöne Welt.

Strebe behutsam danach, glücklich zu sein.

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